Vorsorge

Private Vorsorge

Die Grundlage der Altersversorgung in der Schweiz ist 1944 entstanden. Walther Stampfli, damals Bundesrat, kündigte an, dass eine staatliche Altersvorsorge gegründet würde. Alle Arbeiter müssen nun in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Bis heute ist die Zahlung der Rente durch die gesetzliche Rentenversicherung ein wichtiger Einkommensbetrag für Rentner. Bund, Kantonen Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanzieren das Rentenmodell. Alle Arbeiter und Angestellte sind über die gesetzliche Rente als Pflichtversicherte im Rahmen Ihres jeweiligen Einkommens rentenversichert. Die Renten finanzieren sich durch den Generationenvertrag, das heisst, die arbeitende Bevölkerung zahlt für die Rentner. Die Rentenhöhe berechnet sich durch die Höhe und Dauer der Beitragszahlung eines jeden Versicherten.

Seit 1944 hat sich das Leben und Einkommen der Gesellschaft jedoch stark verändert. Durch Finanzierungsprobleme ist es im Laufe der Jahre zwangsläufig zu Gesetzesänderungen gekommen, das führte natürlich auch zu Leistungsverschlechterungen. Neben den Altersrenten sind andere Rentenarten dazugekommen, wie die Hinterbliebenenrente, die Witwen- und Waisenrenten, sowie Rehabilitationsmassnahmen.

Private Absicherung zur Erhaltung des Lebensstandards

Wegen des sinkenden Rentenniveaus ist eine private Absicherung zwingend notwendig, wenn man seinen Lebensstandard halten möchte. Eine Möglichkeit der zusätzlichen Altersversorgung stellt die berufliche Vorsorge dar. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen, die 21.330 Franken oder mehr im Jahr verdienen sind hier versichert. Ab einem Alter von 24 Jahren sorgt jeder Arbeiter mit der beruflichen Vorsorge für Ersparnisse für das Alter. Jüngere Arbeiter zwischen 17 und 24 Jahren bekommen eine Deckung der Beiträge im Falle von Invalidität oder Tod. Selbstständige oder Arbeiter in einem befristeten Arbeitsverhältnis haben die Möglichkeit, freiwillige Beiträge zu leisten. Wer jedoch sicher Richtung Rentenalter steuern möchte, der schliesst zusätzlich eine private Vorsorge ab. Diese ist sogar steuerlich vergünstigt.

Die Entgeltumwandlung

Der Arbeitnehmer hat ein Recht auf Entgeltumwandlung. Das bedeutet, dass Teile des Bruttogehalts mit steuerlichen Vergünstigungen in die Altersvorsorge einfliessen. Der Betrag wird vom Bruttolohn abgezogen. Dadurch sparen Arbeitgeber und Arbeitnehmer Lohnnebenkosten. Steuern und Sozialabgaben werden gespart. Je nach Familiensituation kann auch eine Hinterbliebenen- oder Waisenrente in den Vertrag eingeschlossen werden. ƒDer Arbeitgeber zahlt seit dem Jahr 2019 sogar einen Zuschuss, bezugsberechtigt ist bei Rentenbeginn natürlich trotzdem der Arbeitnehmer. Auch, wenn der Arbeitgeber in Insolvenz geht, sind diese Beiträge nicht verloren, sondern sind in der Rente sicher aufgehoben.

Die private Rentenversicherung

Eine angenehme Einkommensquelle im Rentenalter ist eine Privatrente. Ihre Privatrente kann flexibel gestaltet werden. Die Höhe der Beiträge bestimmen Sie als versicherte Person selbst. Neben der monatlichen Rentenzahlung besteht auch die Möglichkeit sich das Kapital ganz oder nur teilweise auszahlen zu lassen. Als zusätzliches Standbein im Alter sorgt eine private Rente für angenehme Rentenjahre ohne Sorgen.

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