Hypotheken

Hypotheken und Hypothekenversicherungen

 

Die finanzielle Sicherheit war der Bevölkerung schon immer lieb und teuer. Besonders für Personen, die an der Finanzierung einer Wohnung oder eines Hauses interessiert sind, ist die Hypothekenversicherung interessant. Ein Teil der Darlehenssumme, wenn nicht durch den Verkauf oder gar Versteigerung gedeckt, wird z.B. bei Zahlungsunfähigkeit durch Arbeitsausfall von der Hypothekenversicherung übernommen. Das heisst, die Hypothekenversicherung haftet bei Zahlungsausfällen gegenüber der Bank. Auch viele Banken haben ein grosses Interesse daran, bei einer Finanzierung ihren Kunden dieses Finanzierungsmodell anzubieten. Hierdurch kann das Eigenkapital, meistens 20% vom Kaufpreis für den Hypothekennehmer reduziert werden, so können sich mehr Personen den Traum vom Eigenheim oder einer zusätzlichen Wohnung erfüllen. Es gibt verschiedene Hypotheken, die Festhypothek, die variable Hypothek und die Geldmarkthypothek.

Die Festhypothek

Die Festhypothek ist eine Versicherung gegen steigende Zinsen während der Laufzeit. Bei der Festhypothek werden Laufzeit und Zinssatz bei Vertragsabschluss festgelegt und fixiert. Der Vorteil dabei liegt auf der Hand, man ist geschützt vor plötzlichen Zinssteigerungen und weiss immer, welche Summe monatlich gezahlt werden muss. Sollten die Zinsen niedriger werden so bleibt es zwar trotzdem bei der vereinbarten Vertragsgestaltung, doch man hat den Vorteil der Regelmässigkeit auf seiner Seite. Sollte die Laufzeit – diese ist möglich bis zu 20 Jahren – abgelaufen sein und die Zinsen sind gestiegen, dann entsteht ein Nachteil, wenn eine neue Hypothek abgeschlossen werden muss.

Ein Wechsel in eine variable Hypothek ist ausserdem mit Gebühren und Strafzinsen verbunden. Meistens schliessen Banken eine vorzeitige Auflösung oder ein Wechsel in ihren Verträgen grundsätzlich aus.

Die Nachteile lassen sich nie ganz ausschliessen, aber reduzieren:

Berechnen Sie die Zinsen mit einem höheren Zinssatz, so können Sie ganz gelassen sein. Auch für die Nebenkosten des Kaufpreises sollte ein finanzielles Polster eingeplant werden. Die Hypothek sollte darüber hinaus nicht mehr als ca. 35% des Brutto Jahreseinkommens betragen.

Die variable Hypothek

Die variable Hypothek, vor vielen Jahren noch die meist abgeschlossene Hypotheken Art, hat keine feste Laufzeit hat und ist meistens in drei oder sechs Monaten kündbar. Hypothekenschuldner profitieren von sinkenden Zinsen und durch die Flexibilität der Laufzeit, die jederzeit kündbar ist. Wenn der Kreditnehmer zum Beispiel sein Objekt verkaufen möchte, kann er dies tun und die Hypothek einfach ablösen. Ein Nachteil der variablen Hypothek ist, dass die Bank die Zinsen dem Kapitalmarkt anpasst und die Beiträge so steigen könnten. Man kann also nicht im Voraus planen, wie hoch die monatlichen Kosten sein werden. Ausserdem ist eine variable Hypothek von vornherein wesentlich teurer als das Modell der Festhypothek.

 

Die Geldmarkthypothek

Die Zinsen bei der Geldmarkthypothek richten sich nach dem Geldmarkt. Das heisst, sie können stark schwanken. Meistens bieten Banken diese Kreditform mit einer Zinsobergrenze (Cap) an. Diese Variante bietet Ihnen gute Chancen aber birgt auch Risiken. Mit einer Kombination aus Fest- und Geldmarkthypothek ist man gut beraten, sie ist ein Sicherungsmittel zur Finanzierung Ihrer neuen Immobilie. Sollten Zahlungsausfälle Ihrerseits eintreten, ist die Bank abgesichert. In der Regel wird hier nur ein Teil des Darlehens bzw. der Restschuld versichert. Zinsanpassungen an den aktuellen Geldmarkt werden regelmässig vorgenommen.

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